Chronik der Kirche

Schon um 1220 ist für Winterberg eine Kirche bezeugt, deren Patron der hl. Apostel Jakobus der Ältere ist. Dies bestätigt auch ein Stadtsiegel aus dem Jahre 1300. Die Kirche hatte schon damals einen Turm, dessen untere Etagen den Jakobus-Pilgern als Unterkunft gedient haben.

Winterberg liegt an der Heidenstrasse, eine uralte Verbindung von Köln über die Berge des Sauerlandes nach Kassel und Leipzig, die in entgegengesetzter Richtung als Pilgerweg zum Jakobus-Grab nach Santiago de Compostela genutzt wurde. Entlang dieser Pilgerwege wurden viele Kirchen, so auch die in Winterberg, diesem Pilger-Heiligen geweiht.

Seit 1390 wird Winterberg als Pfarrei geführt und hat viele Höhen und Tiefen erlebt. 1759 und 1791 wurden Stadt und Kirche durch eine Feuersbrunst gleich zweimal zerstört. Beim 2.Wiederaufbau erhielt die Kirche ihre heutige Form. In fast jedem Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts fielen immer wieder umfangreiche Sanierungsarbeiten an. In den 90er Jahren des ausgehenden 20. Jahrhunderts wurde die Kirche renoviert und restauriert. Sie erhielt einen neuen Außenanstrich, einen neuen Innenanstrich, der sich der barocken Altar Gruppierung anpasst und in diesem Zusammenhang wurde ein Teil der Deckenbemalung von 1904 freigelegt.

 

Stolz ist die Gemeinde auf eine neue Orgel mit 26 Registern, die 1995 eingeweiht werden konnte.

Seit Februar 2003 ist die Winterberg St. Jakobus-Pfarrei Mittelpunkt-Gemeinde des Pastoralverbundes Winterberg-Süd, dem außer Winterberg noch die Gemeinden Altastenberg (St. Erasmus und „Maria Schnee“), Neuastenberg (St. Laurentius) mit Langewiese, Züschen (St. Johannes Baptist) und Elkeringhausen (St. Maria Magdalena) angehören. Weitere Informationen zu den einzelnen Gemeinden im Anhang.

 
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